Bangkok - Schopenhauer

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Afinação: E A D G B ECapotraste: Sem capotraste
[Chorus]
F C7 F
Hobb Heinz, mea fahrn schnell äma nach Bangkog
F C7 F
und holle mein Kuhseng sein aalde Schrank åb.
Bb F
Du säichst zum aalde Fraanze dieck: Mir spiele bei der Füaddlea Marschmusik.
Bb C7
Wemmea widda då sin n ea fräachd wias wåa, noa schrääsd n aalde Franz nein Oa.
 
[Verse 1]
F C7
Die Mussig had in Bangkog gschbield in Füaddl wåa näas loas,
C7 F
un weil kee Bier- oddäa Weinfesd wår, höm mer aa näas müss blåas.
F Bb C7 F
Mir sin zu zwedd bei drei Grad blus vo Füaddl aus min näste Bus
F Bb C7
und kalle Füaß un wie die Nåan in zwöllef Tååch duach bis Bangkog gfåahrn.
 
F F
 
F
Schdadd Schnabbs un Bier gibds Dee mid Eis,
C7
schdadd Schwaddemååche dåde Fisch mid Reis.
C7 F
Un kenner kann gscheid Underfrängisch alle reiide se nea Hochdailändisch.
F C7
Dea örschde Dååch war aach gleich schüa, dea Dee wåa kaal des Wasser drüa,
C7 F
die Sunn brönnd roh auf mein linke Årm, es wiad Summer, ich mirgs, mei Füaß wean wårm.
 
F C7
En nächsde Früh än hålber Åcht, dauß eine Hidds und eine Jåchd,
C7 F
und mia middedin mid unnerm Schåånk aufm Korn, dea Heinz bassd ned auf un schdöasd sichn
Gnorn.
F Bb C7 F
Edsd wåa voan dea Schåånk ned åbgschdüdsd und is vo hinne langsam fürgerüdschd.
F Bb C7
Nåa had ea mia nou die Siechd verdeggd, auf eemål duads n Schlååch und dea Schråånk wår
F
verreggd.
 
F C7
Ä halbe Schdund spööder hadde mern dann, haus aus die Drümmer dann en Riggschamann,
C7
des Gsichd wou ea gemåchd had wår nou aa rachd schüa, sei aufgeläichds Ruusch war
F
vergnörds Gemüs.
F Bb C7 F
Dann Schaank had er uns nou zamm hölf laas, un is dann mid dann ganze Kaas
F Bb C7
zum Moadblads gerennd und had alles verkäffd un mächd mid unnern Schaank aa nou ä muads
F
Gschäfd.
 
[Chorus]
F C7 F
Hobb Heinz, mea fahrn schnell äma nach Bangkog
F C7 F
und holle mein Kuhseng sein aalde Schrank åb.
Bb F
Du säichst zum aalde Fraanze dieck: Mir spiele bei der Füaddlea Marschmusik.
Bb C7
Wemmea widda då sin n ea fräachd wias wåa, noa schrääsd n aalde Franz nein Oa.
 
[Verse 2]
F C7
Dea Heinz und ich mia wårn rachd froah unnea Schaank wåa fuad abea mia nou dåå,
C7 F
mia ham uns erschde Må hie müas seds, mid dem Schraank rümgfåhr un rümgeheds.
F7 Bb C7 F
Nå guggd dea Heinz schräich rü un säichd, än besde wäa jedsd hiegeläichd.
F7 Bb C7 F
Denn då wous schlöifd då mäichd kee Sünn, lähnd sich zurügg un fälld nein Brünn.
F7 Bb C7 F
Schdöasd sich wiedder än gleiche Gnorn un schädd: "Jedz wird hemm nach Füaddl gfåhrn!"
F7 Bb C7 F
Baggd sein Geldsååg rennd gråd nü, passd ned auf und deschlööd zwä Küh.
 
F C7
Dea Heinz gead hie un höld ä Busfåhrkårde und griachd se nå a drods Håseschåadde.
N.C. C7
"Mea wölle nach Füaddl", rüdschdsn raus, der Schaffner verschdeads un schdelld Kåarde
F
aus.
F7 Bb C7 F
Mia schdeiche nein Bus für die Hemmwäardsduur, nå föhrd uns dea Maulaff nach Singabur,
F7 Bb C7 F
drei Dååch sim ma doad rümgerennd, mia höm uns überraubd ned ausgekennd.
 
F C7
Nåad sim ma zu die erschde Wiadschåft nei, nou huggd dou enn Füaddlea un saüfd früh scho
Wei,
C7
mid am hadde ma nåad bis hemm unnea Lasd, enn Waach hadd er gewüssd, aba die Ausfahrd
F
verbassd.
F Bb C7 F
Dea Windea wår scho rüm un däs Zäüch håd geblüad, dumm wårn dea Heinz un ich vielleichd
aa så müad.
F Bb C7 F
un wie i nåad ausschdeich fälld measch ei, es war Bierfesd in Waasde un mia ned dabei.
 
[Chorus]
F C7 F
Hobb Heinz, mea fahrn schnell äma nach Bangkog
F C7 F
und holle mein Kuhseng sein aalde Schrank åb.
Bb F
Du säichst zum aalde Fraanze dieck: Mir spiele bei der Füaddlea Marschmusik.
Bb C7
Wemmea widda då sin n ea fräachd wias wåa, noa schrääsd n aalde Franz nein Oa.
 
[Verse 3]
F C7
Un waar von euch ama nach Bangkog föahrd, viel Dee verdräichd un die Hidds ned schdöard,
C7 F
läffd äma nou bis füa zum Moadd, im hinnere End wiad alls gekåadd.
F7 Bb C7 F
Guggd äma nå demm midd dea Brill wou näaß siahd un fräaichd wou unnä aalde Schaank eds
schdiad,
F7 Bb C7 C7 F
wenn ea nå dåschdehd guggd ämå nei, villei schdiad se nou dinn, die Flåsche Wei.
 
[Chorus]
F C7 F
Hobb Heinz, mea fahrn schnell äma nach Bangkog
F C7 F
und holle mein Kuhseng sein aalde Schrank åb.
Bb F
Du säichst zum aalde Fraanze dieck: Mir spiele bei der Füaddlea Marschmusik.
Bb C7
Wemmea widda då sin n ea fräachd wias wåa, noa schrääsd n aalde Franz nein Oa.
 
[Outro]
F
Es wåa schüa in Bangkok.
 
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Übersetzung/Erklärung
 
Hopp Heinz, wir fahren schnell einmal nach Bangkok
und holen meinem Cousin seinen alten Schrank ab.
Du sagst zum alten [dicken] Franz: Wir spielen bei der Feuerthaler Marschmusik.
Wenn wir wieder da sind und er fragt wie es war, dann schreist du dem alten Franz ins
Ohr.
 
Die Musik hat in Bangkok gespielt, in Feuerthal war nichts los.
Und weil kein Bier- oder Weinfest war, haben wir auch nichts blasen müssen
(=bei keiner Blaskapelle mitspielen müssen)
Wir sind zu zweit bei drei Grad plus von Feuerthal aus mit dem nächsten Bus
und kalten Füßen und wie die Narren in zwölf Tagen durch bis Bangkok gefahren.
 
Statt Schnaps und Bier gibt's Tee mit Eis,
statt Schwartenmagen da [nur] Fisch mit Reis.
Und keiner kann gescheit Unterfränkisch, alle reden sie nur Hoch-Thailändisch.
Der erste Tag war auch gleich schön, der Tee war kalt, das Wasser trüb,
die Sonne brennt herunter auf meinen linken Arm, es wird Sommer, ich merke es, meine
Füße werden warm.
 
Den nächsten Früh (Morgen) um halb Acht, draußen eine Hitze und eine Jagd (=Blagerei)
und wir mit mittendrin mit unserem Schrank auf dem Korn (=Rücken),
der Heinz passt nicht auf und stößt sich den Knorn (=großer Zeh).
Jetzt war der Schrank nicht abgestützt und ist von hinten langsam vorgerutscht,
dann hat er mir noch die Sicht verdeckt, auf einmal tut es einen Schlag und der Schrank
war verreckt (=kaputt)
 
Eine halbe Stunde später hatten wir ihn dann heraus aus den Trümmern, dann ein
Rikschamann,
das Gesicht, dass er gemacht hat war auch recht schön,
sein aufgelegtes Rouge war verknörtes Gemüse (=misslungen?)
Denn Schrank hat er uns noch helfen zusammenlesen und ist dann mit dem ganzen Käse
(=kaputten Schrank)
zum Marktplatz gerannt und hat alles verkauft
und macht mit unserem Schrank auch noch ein mords (=gutes) Geschäft.
 
Der Heinz und ich wir waren recht froh, unser Schrank war fort, aber wie noch da
(=unverletzt),
wir haben uns erst mal hinsetzen müssen, mit dem Schrankherumgefahre und Herumhetzen.
Dann guckt (=schaut) der Heinz schräg hinüber und sagt:
"Am besten wäre jetzt: Hingelegt! Denn da wo du schläfst, machst du keine Sünde."
lehnt sich zurück und fällt in den Brunnen.
Stößt sich wieder den gleichen Knorn (=großer Zeh) und schreit: "Jetzt wird heim nach
Feuerthal gefahren!"
Packt seinen Geldsack (=Geldbeutel) und rennt gerade hinüber, passt nicht auf und
erschlägt zwei Kühe.
 
Der Heinz geht hin und holt eine Busfahrkarte und kriegt sie noch trotz Hasenscharte.
"Wir wollen nach Feuerthal", rutscht es ihm heraus; der Schaffner versteht es und stellt
Karten aus.
Wir steigen in den Bus für die Heimwärtstour, da fährt uns der Maulaffe nach Singapur,
drei Tage sind wir dort herumgerannt, wir haben uns überhaupt nicht ausgekannt.
 
Dann sind wir zur ersten Wirtschaft (=Restaurant) hinein,
da hockt (=sitzt) da ein Feuerthaler und säuft früh schon Wein.
Mit ihm hatten wir dann bis heim unsere Last, den Weg hat er gekannt, aber die Ausfahrt
verpasst.
Der Winter war schon rum und das Zeug (=Büsche/Bäume) hat geblüht,
darum waren der Heinz und ich vielleicht auch so müde.
Und wie ich dann aussteige fällt es mir ein: Es war Bierfest in Westheim und wir nicht
dabei.
 
Und wer von euch einmal nach Bangkok fährt, viel Tee verträgt und die Hitze nicht stört,
läuft mal bis vor zum Markt, am hinteren Ende wird alles gekartet (=immerzu Karten
gespielt).
Guckt (=schaut) mal nach dem mit der Brille, wo nichts sieht und fragt, wo unser Schrank
jetzt steht.
Wenn er noch da ist, guckt mal hinein, vielleicht steht sie noch drin, die Flasche Wein.
 
Es war schön in Bangkok.
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Como tocar Bangkok

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Sim. A sequência de acordes pode ser usada no violão, guitarra e teclado. Adapte as posições ao seu instrumento e nível.

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