Cifra interativa
Reinhard Mey

Der Bär Der Ein Bär Bleiben Wollte

Reinhard Mey

Sobre:

Dificuldade: media | Estilo: infantil | Sentimento: variada | Ocasião: violao, repertorio | Tags: folk, cantautor, acustico, narrativa, infantil, poetico, intermediario, violão

"Der Bär, der ein Bär bleiben wollte", com credito para Reinhard Mey. Essa gravacao aparece relacionada ao lancamento "20 Years Bear Family"

(ano 1995, pais DE, status Official). Echo é um prêmio alemão entregue todo ano pela Academia Alemã de Áudio. O vencedor de cada ano é determinado pelas vendas do ano anterior. O Echo é o sucessor do Deutscher Schallplattenpreis. The Punisher: One Last Kill é um especial de televisão estadunidense de 2026 dirigido por Reinaldo Marcus Green e escrito por Green e Jon Bernthal para o serviço de streaming Disney+, baseado no personagem Justiceiro, da Marvel Comics. É o terceiro Special Presentation no Universo Cinematográfico Marvel (MCU), compartilhando a continuidade com os filmes e séries de televisão da franquia. O especial é produzido pela Marvel Studios sob o selo Marvel Television e é o segundo projeto do MCU centrado no personagem, após a série de televisão The Punisher (2017-2019), produzida pela Marvel Television e lançada originalmente na Netflix. Em One Last Kill, Frank Castle tenta viver uma vida sem a necessidade de vingança, mas acaba arrastado para um conflito inesperado com a senhora do crime, Ma Gnucci.

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Afinação: E A D G B ETecla: DCapotraste: Sem capotraste [Intro] D D G A D D G A [Strophe 1] D Em G D Er lebte in den Wäldern und lebte frei und allein D Em G A Sein Reich ging von den Hügeln bis tief ins Land hinein D Em G D Vom Bach bis an die Ufer seines Flusses und von da D Em G A D Hinab bis in die Täler, soweit sein Auge sah A Em A Er kannte jede Höhle und fast jeden Blaubeerstrauch A Gm Bm Em Die Lieblingsplätze der Forellen selbstverständlich auch A D A Und abends liebte er es sehr, im hohen Gras zu steh’n A G D A An einen Fels gelehnt zu denken,[…] und ins Land hinauszu-seh’n [Strophe 2] D Em G D So stand der Bär auch an jenem Nachmittag auf dem Fels D Em G A Recht deutlich spürte er den Herbstwind schon in seinem Pelz D Em G D Am Himmel sah er Wildgänse in Scharen südwärts zieh’n D Em G A D Er gähnte oft, und er war müd, und es fröstelte ihn A Em A Er trottete zu seiner Lieblingshöhle durch das Laub A Gm Bm Em Verscharrte noch den Eingang hinter sich und sprach: "Ich glaub" A D A Es riecht nach Schnee", während er letzte Vorkehrungen traf A G D A Legte sich auf sein Lager […] und begann den Winter-schlaf [Strophe 3] D Em G D Er sollte recht behalten, es begann noch nachts zu schnei’n D Em G A Der Winter zog in seinen Wald, der Boden fror zu Stein D Em G D Ein eis’ger Wind sang in den klaren Nächten im Geäst D Em G A D Dem Bär‘n in seinem Unterschlupf war warm, und er schlief fest A Em A Doch mit dem Winter kamen auch die Menschen in den Wald A Gm Bm Em Sie fällten Baum um Baum, vermaßen, zäunten ein und bald A D A Brachten sie Kräne, Rohre, Bagger, Stahlbeton, schon stand A G D A Genau über der Höhle […] eine Fabrik im Land [Strophe 4] D Em G D Der Frühling kam, und gut gelaunt erwachte auch der Bär D Em G A Tief unten in der Höhle, nur das Aufstehen fiel noch schwer D Em G D Und als er dann schlaftrunken durch den engen Ausgang stieg D Em G A D Stand er ungläubig mitten auf dem Vorhof der Fabrik A Em A Da kam auch schon ein Pförtner brüllend auf ihn zumarschiert A Gm Bm Em Los du da, an die Arbeit, statt hier rumzustehen, kapiert? A D A "Verzeihung", sprach der Bär verstört, "Aber … ich bin ein Bär" A G D A "Jetzt reicht's mir", schrie der Mann,[…] "Zum Personalchef, kein Wort mehr" [Strophe 5] D Em G D Der Personalchef war ein muffiger, verhärmter Mann D Em G A "Ich bin ein Bär", sagte der Bär, "das sieht man mir doch an" D Em G D "Was ich sehe, ist meine Sache" sprach der Mann, "und du D Em G A D Bist ein dreckiger Faulpelz und noch unrasiert dazu" A Em A Dann schubste er ihn zum Vizedirektor, der aktiv A Gm Bm Em Und sehr ergeben unterwürfig den Direktor rief A D A Der sprach und ließ dabei seinen Managersessel dreh‘n A G D A Unser Herr Präsident […] wünscht das faule […] Subjekt zu seh‘n [Strophe 6] D Em G D "So so", sagte der Präsident, "Sie sind also ein Bär" D Em G A Er hatte das größte Büro und langweilte sich sehr D Em G D Er war so mächtig, dass er keinen Schreibtisch mehr besaß D Em G A D Keine Krawatte tragen musste und nur Comics las A Em A Wenn Sie ein Bär sind, bitte, dann beweisen Sie das auch A Gm Bm Em Der Bär kratzte sich vor Verlegenheit über den Bauch A D A Nein, Bären gibt es nur in Zoo und Zirkus kurz und klein A G D A Genau dort hol‘n wir jetzt […] ein Gutachten […] über Sie ein [Strophe 7] D Em G D Die Präsidentenlimousine fuhr den Bär’n zum Zoo D Em G A Und seine Artgenossen musterten ihn schadenfroh D Em G D Und einstimmig erklärten sie, wer Auto fährt, und wer D Em G A D Nicht hinter Gittern lebt, sei alles and’re als ein Bär A Em A Die Tanzbären im Zirkus urteilten genauso prompt A Gm Bm Em Weil wer nicht tanzt und radfährt, nicht als Bär in Frage kommt A D A Die Heimfahrt über dachte er sich: "Ich bin doch ein Bär…“ A G D A "Ich weiß es doch, ich weiß es",[…] doch er wehrte sich nicht mehr [Strophe 8] D Em G D Er ließ sich Arbeitszeug anzieh‘n, und als man ihm befahl D Em G A Sich zu rasieren, rasierte er sich seine Schnauze kahl D Em G D Stempelte seine Stechkarte wie jeder andere Mann D Em G A D Und lernte, dass der Tag mit einem Hupsignal begann A Em A Er ließ sich an eine Maschine setzen, wo ein Griff A Gm Bm Em Von rechts nach links zu drehen war, wenn eine Sirene pfiff A D A Und wenn man das versäumte, leuchtete ein rotes Licht A G D A Das zeigte, ob der Mann […] daran arbeitete, oder nicht [Strophe 9] D Em G D So stand er Tag für Tag an der Maschine, drehte stumm D Em G A Den Griff von rechts nach links und danach wieder rechts herum D Em G D Nur in der Mittagspause musst‘ er zum Fabrikzaun geh‘n D Em G A D Um durch Maschen- und Stacheldraht in‘s Land hinauszuseh‘n A Em A Die Osterglocken wuchsen und verblühten vor dem Zaun A Gm Bm Em Ein Sommer kam und ging, der Herbst färbte die Blätter braun A D A Am Himmel sah er Wildgänse in Scharen südwärts zieh‘n A G D A Er gähnte oft, er war müd,[…] und es fröstelte ihn [Strophe 10] D Em G D Er gähnte immer mehr, je mehr er sich zusammennahm D Em G A Er wurde immer müder, je näher der Winter kam D Em G D Vom Wachen taten ihm oft mittags schon die Augen weh D Em G A D Er stand am Zaun und sagte vor sich hin: "Es riecht nach Schnee" A Em A An dem Nachmittag schlief er glatt an der Maschine ein A Gm Bm Em Hörte nicht die Sirene, nur den Personalchef schrei‘n A D A He, du da, raus, du bist entlassen, hier ist dein Restlohn A G D A "Entlassen?", jubelte der Bär […] und er machte sich davon [Strophe 11] D Em G D Sein Bündel auf der Schulter wanderte er ohne Ziel D Em G A Einfach geradeaus im Schnee, der schon in dicken Flocken fiel D Em G D So ging er einen Tag, eine Nacht und noch einen Tag D Em G A D Auf der Standspur der Autobahn, wo nicht so viel Schnee lag A Em A Mal zählte er die Autos, die er sah, doch ihm fiel ein A Gm Bm Em Dass er nur bis fünf zählen konnte, und so ließ er's sein A D A Und dann am zweiten Abend sah er in der Ferne hell A G D A Im dichten Schneegestöber […] Neonbuchstaben: […] "Motel" [Strophe 12] D Em G D Durchfroren, nass und müde trat der Bär an den Empfang D Em G A Der Mann hinter dem Tresen rührte sich nicht und schwieg lang D Em G D Tat unheimlich beschäftigt, um beiläufig zu erklär‘n D Em G A D Wir haben keine Zimmer frei für Landstreicher und Bär‘n A Em A Habe ich das Wort "Bär" gehört, sagten Sie "Bär" vorhin? A Gm Bm Em Das heißt, Sie sind der Meinung, dass ich wirklich einer bin? A D A Der Mann griff kreidebleich zum Telefon, der Bär ging schnell A G D A Zur Tür, und er verschwand im Wald, gleich hinter dem Motel [Strophe 13] D Em G D Er stapfte durch den Wald, der ihm jetzt fremd und feindlich schien D Em G A Er ging, und nach und nach verließen seine Kräfte ihn D Em G D Ich muss jetzt darüber nachdenken, dachte sich der Bär D Em G A D Was mit mir werden soll, wenn ich nur nicht so müde wär A Em A Er setzte sich vor eine Höhle und starrte noch lang A Gm Bm Em Ins Leere, hörte, wie der Schneesturm in den Bäumen sang A D A Er spürte ihn nicht mehr und ließ sich ganz und gar zuschnei‘n A G D A D Und vor dem dritten Morgen […] seiner Reise […] schlief er ein
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